Urlaub auf Mallorca

Wir haben alle Infos rund um die Baleareninsel

Mallorca ist als Urlaubsort für viele Deutsche ein echter Traum. Kein Wunder, das viele Menschen beschließen, auf der Insel eine neue Existenz zu gründen. Was man aber bedenken sollte, bevor man solch einen großen Schritt wagt, ist, dass man den Lebensstil auf Mallorca natürlich nicht nur in einem einzigen Urlaub erfahren kann.

In Spanien, und besonders auf Mallorca, ist vieles anders als in Deutschland. Angefangen bei der grundsätzlich zu deutschen Verhältnissen Abweichenden Situation was das Sozialwesen angeht (z.B. bzgl. Kranken- und Versicherungsschutz).

Die Lebenshaltung der Mallorquiner lässt sich dabei recht einfach mit dem Schlagwort grandeza beschreiben. Gemeint ist damit, dass man die Dinge hinnimmt, wie sie eben sind. Und das Beste daraus macht. Auch Bescheidenheit gehört zu den typisch mallorquinischen Wesenszügen, was sich zum Beispiel in Kleidungsstil, der Einrichtung mallorquinischer Häuser und Wohnungen und auch in vielen anderen Lebensbereichen wie den kulinarischen Genüssen zeigt. Das für viele andere Länder so typische Protzen mit Statussymbolen (zum Beispiel durch teure Kleidung, Schmuck oder Autos) ist dem Mallorquiner fremd und suspekt. Eine schöne, sich daraus ableitenden Eigenschaft der Insulaner ist unter anderem auch, dass ihnen „Neid“ in vielen Fällen ein Fremdwort ist. Was wieder auf das Stichwort grandeza zurückführt. Zur Eigenschaft der Bescheidenheit gesellt sich im Übrigen auch eine weitere, dazu passende, die Verschwiegenheit. Mallorquiner unterhalten sich zwar sehr gerne, über geschäftliches und vertrauliches wird aber niemals offen geredet, schon gar nicht in der Öffentlichkeit. Lieblingsthemen der Männer sind vor allem Fußball und Frauen. Wer hier nicht mitreden kann oder will, wird sich mit dem Kontakte knüpfen auf Mallorca schwer tun. Kontakte sind es aber, die quasi unabdinglich sind, wenn man es auf der Insel geschäftlich zu etwas bringen möchte.

Das tägliche Leben auf der Insel unterscheidet sich ebenfalls ziemlich deutlich von den Umständen, die man in Deutschland gewohnt ist. Zuerst geht alles einmal einen Tick gemütlicher zu, was sich, wie in vielen südlichen Ländern, auch auf die angenehmen klimatischen Bedingungen zurückführen lässt. Bezeichnend ist hier zum Beispiel auch die typische Siesta, die gegen 14 Uhr beginnt, mindestens 2-3 Stunden andauert und daheim im Kreis der Lieben oder in einem Restaurant bei ausgiebigem Tafeln und ausgedehnten Gesprächen stattfindet. Erst danach wird wieder dem Verdienen des täglichen Brots nachgegangen, was dann durchaus bis 20 Uhr andauern kann. Dementsprechend verschiebt sich das abendliche Leben ein ganzes Stück weit nach hinten, Abendessen zum Beispiel wird in der Regel erst nach 21 Uhr serviert.

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